Schule am Hellweg
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Am Ende des Schuljahres 2004 / 2005 wurde eine neue Aufteilung der Klassenstrukturen aus unterschiedlichen Gründen notwendig: Zum Einen gab es immer mehr Kinder im Grenzbereich zum Förderbedarf „Geistige Entwicklung“, zum Anderen waren die Klassenstärken bei einer traditionellen Klassenaufteilung besonders bei den jüngeren SchülerInnen sehr hoch. Darüber hinaus waren die Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Soziale und Emotionale Entwicklung“ nicht auf alle Gruppen gleichmäßig verteilt. Im Stufenkollegium gelangte man zu der Einsicht, dass diese äußeren Bedingungen von uns nicht veränderbar sind, so dass wir uns von innen her ändern müssen. Es herrschte Einigkeit darüber, dass man bei der Bildung einer Familienklasse als Alternative zu drei „normalen“ Klassen die pädagogische und organisatorische Flexibilität der Unterstufe erhöhen kann. Eine Familienklasse sollte probeweise unter folgenden Gesichtspunkten gebildet werden:- Die verhaltensauffälligen Kinder sollen besser verteilt werden.- Den Kindern mit dem weiteren Förderbedarf „Geistige Entwicklung“ sollen lebenspraktische Unterrichtsinhalte angeboten werden.- Die Klassen sollen nach pädagogischen, gruppendynamischen und Belastungs – Gesichtspunkten zusammen gesetzt werden. Die Zuordnung der Kinder zu den verschiedenen Klassen wurde im gesamten Unterstufenteam gemeinsam durchgeführt. Seit Beginn des Schuljahres 2005 / 2006 besteht die Familienklasse F1, die sich zur Zeit aus 15 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren zusammensetzt. Seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 gibt es eine weitere Familienklasse, die F2, zur Zeit mit 14 Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 gibt es die dritte Familienklasse F3, die zur Zeit aus 14 Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren besteht. In einigen Stunden unterrichten zwei Lehrer zusammen in den Familienklassen.Es gibt in allen Familienklassen leistungshomogene Angebote in den Fächern Sprache und Mathematik durch die Differenzierungsgruppen der Unterstufe und durch die Arbeit im Arbeitsplan. Auch die Fächer Musik, Werken und Lebenskunde werden getrennt in den Klassen 1 bis 4 und 5 bis 7 unterrichtet. Gemeinsame Unterrichtsfächer für alle Kinder der Klasse bleiben Sport, Schwimmen, Kunst und Computer. Dazu gibt es für die SchülerInnen der Klassen 5 bis 7 noch zusätzliche Angebote wie Englisch, Biologie, Erdkunde oder AGsInnerhalb der Familienklasse wird viel daran gearbeitet, den Gruppenzusammenhalt zu stärken und die Beziehungsarbeit zwischen den SchülerInnen, aber auch zwischen Kindern und Lehrern zu fördern. Dazu gibt es Spiele – und Gesprächsrunden, aber auch viele außerunterrichtliche Angebote wie z.B. eine Übernachtung in der Turnhalle, ein Laternenfest oder ein abendlicher Besuch des Weihnachtsmarktes.
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